Christoph DietlicherChristoph Dietlicher


Christoph Dietlicher, am 26.2.58 in Zürich auf die Welt gekommen, lebt mit Frau und drei Kindern in Zürich. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer und einigen Jahren Berufserfahrung besucht er den Studiengang "Schmuck & Gerät" der damaligen Höheren Schule für Gestaltung Zürich. Zusammen mit Andreas Giupponi und Thomas Drack gründet er 1988 die "Neue Werkstatt". Ausgehend vom Entwurf und der Produktion von Metallprodukten, Schmuck, Accessoires, Leuchten, Möbeln bis zum Metallbau spezialisiert er sich auf Konzepte und Planung im Bereich Licht. Seit 1989 ergänzt die Lehrtätigkeit in der gestalterischen Ausbildung die selbstständige Arbeit.


BANANEBANANE

Was mich immer wieder fasziniert an Produkten sind pragmatische, klare Entscheidungen oder gestalterische Eingriffe mit frappanter Wirkung. Weniger ist häufig mehr. Durch Reduktion und Verdichtung zu klaren Aussagen zu gelangen, das ist mir wichtig in meinem Tun und auch in der Arbeit mit den Studentinnen und Studenten. Als Beispiel dafür die Wandleuchte "BANANE".

Roland EberleRoland Eberle


Roland Eberle arbeitet seit 1988 als Industriedesigner in den Bereichen Produkte, Ausstellungen, Messestände und Innenarchitektur.

Criss + CrossCriss + Cross

„Criss + Cross, Design aus der Schweiz“ heisst die Ausstellung und berichtet in der ganzen Welt von einer Schweiz, die auch anderes kennt als Schokolade, Uhren, Banknoten und das Swiss Army Knife. Die Ausstellung verbindet die Vielfalt aktueller Arbeiten mit der Tradition des Schweizer Design. In sieben hölzernen Reisekisten sind 400 Beiträge über Grafik, Mode, Schmuck, Möbel und Alltagsprodukte zu einem Panorama des Design versammelt und erzählen schweiztypische Geschichten. Gestaltet und Mitkuratiert von mir, wird die Ausstellung nach 23 Stationen nächstes Jahr in Indien und China gezeigt unter dem Patronat von Pro Helvetia.

Remo FreiRemo Frei


2004 Abschluss als Industrial Designer an der ZHDK (damals HGKZ). 2005 Gründung der Flink GmbH, Firma für integrale Produktentwicklung - Design, Engineering und Sourcing; dabei Konzeption, Ausarbeitung und Begleitung der Produktion bis zur Serieneinführung in unterschiedlichen Märkten. Enge Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Produzenten. Mehrere Design und Innovationspreise (Red Dot Design Award, Plus X Award, Ispo Brand New Award, Eidgenössischer Förderpreis für Design). Seit 2007 Dozent an der ZHDK.

FlinkFlink

Nach abgeschlossener Ausbildung an der ZHDK geht mit der Weiterentwicklung und Realisierung des Diplomprojekts "flexible link System" das Lernen zügig weiter.

Franziska GnosFranziska Gnos


Franziska Gnos ist ausgebildete Schmuckgestalterin FH mit Atelier für Schmuck in Zürich seit 1999. Zuerst als Assistentin in der Forschung, danach in der Vertiefung Industrial Design tätig, unterrichtet sie seit 2004 als Dozentin im Bereich CAD, Rapid Prototyping und 3D-Scannen.



Sugar HandleSugar Handle

"sugar handle - ordinary objects" von 5.5 Designers

Unbeachtetes kleines Objekt, Alltagsprodukt, tausendfach produziert und täglich gebraucht. In dieser Form wird es zu etwas Neuem, Ungewohntem und dennoch nimmt man es kaum war. Und wenn man das Objekt braucht ist es schon verschwunden.


Sandra KaufmannSandra Kaufmann


Diplom Industriedesign HfG 1999. Berufserfahrung bei Alain Mikli Paris (Brillendesign), process (Medizinaltechnik, Sportobjekte, Küchengeräte), fossil group (Uhrendesign Modebrands) und id-connect (Uhrendesign Luxussegment). 2007 Gründung des Brillenlabels Strada del Sole, Mitinhaberin. Freischaffende Designerin und Dozentin. Gewinnerin mehrerer Auszeichnungen (red dot, eyewear of the year, silberner Hase).

Strada del SoleStrada del Sole

Von der Brille bis zum Messestand, Strategie, Design, Entwicklung, Produktionsplanung, Markenauftritt, Werbung, PR – das macht Spass.

Nicole KindNicole Kind


Nicole Kind ist seit 2002 im Leitungsteam der Vertiefung Industrial Design.

Diplom als Produktgestalterin HfG 1992 in Zürich, danach unterschiedliche leitende Tätigkeiten in Designagenturen im In- und Ausland, sowie eigenes Atelier für Gestaltung in Zürich.

Schwerpunkte in der Lehre: Grundlagenvermittlung, modulare Systeme, Möbel, Produkte des Alltags.

SkiffSkiff

Nebelschwaden in der Morgendämmerung, pechschwarzes Wasser in der Nacht, gleichmässiger Rudertakt, der nichts mit dem „Rudern“ im Alltag zu tun hat, ästhetische Form, minimaler Materialeinsatz, körperliche Anstrengung und Ruhe zugleich, mitten in der Stadt und doch ganz für sich allein.

Bild: Holz-Rennruderboot mit Carbon-Ausleger / Stämpfli Racing Boats Zürich

Jan KirenzJan Kirenz


Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, seit Februar 2007 Doktorand am Lehrstuhl Marketing der Universität Zürich. Forschungsschwerpunkte: Marketing Performance Measurement und effizienzbasierte Analyse von Marketingmassnahmen; Integration von Konsumentenbedürfnissen in Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse von Leistungen.


IPod classicIPod classic

Der iPod classic ist aufgrund seiner benutzerfreundlichen Gestaltung und seinen multimedialen Anwendungen eine intelligente Schnittstelle zwischen Nutzer, Musik-/ Videosammlung und Computer. Über die in das hochwertig anmutende Metallgehäuse integrierte druckempfindliche Oberfläche des Click Wheel wird eine einfache Bedienung gewährleistet, die sich auf das Wesentliche konzentriert. 


Prof. Michael KrohnProf. Michael Krohn


Michael Krohn ist Produktgestalter HfG und seit 1998 Dozent an der hgkz/ZHdK. Er ist Mitinhaber der FORMPOL AG, Zürich, und seit über 10 Jahren als Industriedesigner tätig. Vor seiner Dozententätigkeit hat er sich intensiv mit Designforschung und der Integration neuer Medien in den Designprozess befasst. Neben der Leitung der Vertiefung Industrial Design an der ZHdK ist er Gastdozent an der ETHZ und der ZHWIN. Michael Krohn leitet gleichzeitig den Masterstudiengang Design an der ZHdK und ist Board Member von CUMULUS, dem europäischen Designhochschulnetzwerk.

Technics SL-1210Mk2Technics SL-1210Mk2

Dieser Plattenspieler ist eine Ikone der Popkultur. Nicht nur dass er seit 1978 unverändert produziert wird, er verkörpert auch den Übergang von der analogen zur digitalen Welt. Sein Design ist unprätentiös, es spricht von Präzision, der Verbindung von Technik und Design. Nichts ist überflüssig, aber viele Details sind wohl proportioniert, eben etwas mehr als nur funktional nötig. Sein wirklicher Wert ist der robuste Aufbau und der berührungsfreie Antrieb, der erstmals scratchen ermöglichte und damit Rap, Hip Hop und der ganzen DJ Kultur zum Durchbruch verhalf.


Susanne MartiSusanne Marti


Susanne Marti ist Dipl. Produktdesignerin FH sowie Visuelle Gestalterin und seit 2002 Dozentin an der ZHdK/hgkz sowie in der Erwachsenenbildung tätig. Sie ist Mitinhaberin der FORMPOL AG, Zürich, und seit 7 Jahren als Designerin in verschiedenen Gestaltungsbereichen wie Setdesign, Produktgestaltung und Visueller Kommunikation tätig. Als Dozentin stehen die Vermittlung von Kreativitätstechniken und die Förderung der persönlichen Stärken im Mittelpunkt.



Abstract CollectionAbstract Collection

von Maxim Velcovsky

Aalglatter Widerstand, perfekte Irritation, innovative Tradition, ernster Humor. Design wird dann interessant, wenn die Gewohnheiten von Funktion und Ästhetik neu definiert werden. Zwei Porzellanvasen: Material, Verfahren und die äthetische Erscheinung sind traditionell, die Formensprache jedoch mutet an alltägliche Wegwerf-PET-Flaschen. Ein wunderbares Beispiel für die Überwindung und das ständige Hinterfragen der eigenen Ideale.


Christoph MüllerChristoph Müller


Christoph Müller (*1964) studierte in Zürich Soziologie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie politische Theorie. Forschungsinteressen sind u.a. allgemeine Soziologie, Kultursoziologie, Wissenschafts- und Technikforschung. Unterrichtet seit 2002 an der ZHDK (bzw. hgkz) soziologische Themen, vorwiegend im Departement Design (Industrial Design, Style and Design).

"Mein Ding" am 11.12.2007

Heute war mein Ding ein "Bamix"-Stabmixer: Formschön, effizient in der Anwendung (mit drei Zubehörteilen zum Mixen, Quirlen und Rühren), einhändig zu bedienen (auch für LinkshänderInnen!), einfach zu reinigen, überaus praktisch zum Mixen von Kürbissüppchen!

Franziska NyffeneggerFranziska Nyffenegger


Dozentin Theorie / Wissenschaftliches Arbeiten / Interkulturelle Kommunikation im Departement Design der ZHdK und am Institut Design der Hochschule Luzern. Von Januar 2005 bis Juli 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin Industrial Design, verantwortlich für alles Geschriebene, zum Beispiel als Mentorin im theoretischen Diplom oder als Ansprechpartnerin für die Presse. Ursprünglich Ethnologin (lic.phil. I, Universität Zürich), Berufserfahrung als Verlagsmitarbeiterin, Übersetzerin, Redaktorin, Korrektorin. Weiterbildung zur Fachhochschuldozentin.

GasherdanzünderGasherdanzünder

Ein Gasherdanzünder aus der Türkei - er steht für meine Liebe zu „vernacular design“ und "Design ohne Designer". Praktisch, langlebig, unprätentiös.

Herbert PauserHerbert Pauser


Dipl. Des. Industrial Design Hochschule D-Darmstadt; Dipl. Des. Designtheorie Universität D-Wuppertal; Projektmanagement Fachmann; selbständiger Industrial Designer seit 1989; Kunden: Lufthansa, Bosch, Festo u.a.; Lehrtätigkeiten D-Darmstadt(1994); CH-Zürich (seit 2001); A-Dornbirn (seit 2007); NZ-Dunedin (2008); Designprozess, Formfindung, Projektmanagement, technische Produkte und Systeme

Lufthansa BordgeschirrLufthansa Bordgeschirr

Der Reiz im Entwerfen und im Projektmanagement eines Systemgeschirrs liegt in der Herausforderung, die ästhetischen Möglichkeiten in vollem Umfang auszuschöpfen, ohne ein einziges Kriterium der unzähligen Systemanforderungen im Handling, der Logistik, des Catering und der Produktion zu vernachlässigen. Das Bordgeschirr für Lufthansa als Beispiel für technische Produkte und Systeme.

Frederic PoppenhägerFrederic Poppenhäger


Frederic Poppenhäger ist seit August 2007 Senior Strategischer Planer bei "Advico Young & Rubicam". Bevor er zu den Eidgenossen stiess, arbeitete er für "Atletico" in Barcelona. Das Planning-Handwerk erlernte Frederic während seines Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin und anschliessend bei der Strategieagentur "diffferent".

CASIO CA53WCASIO CA53W

Als ich in den 80er Jahren in die Schule ging, hatten die Obercoolen diese Uhr: schwarz, viele Tasten, geheimnisvoller Taschenrechner. Als Kind glaubte ich, man könne damit die Weltformel ausrechnen. Oder "Kitt, hol mich hier raus" reinsprechen und schon würde man gerettet, wie damals Michael Knight. Knight Rider ist schon längst Geschichte, aber die Uhr gibt's noch immer. Und das Beste ist: das Design hat sich seit 25 Jahren nicht geändert!

Reto SchöpferReto Schöpfer


Reto Schöpfer, Industriedesigner, hat 1994 mit dem Diplom als Gerätegestalter HFG an der damaligen SfGZ (Schule für Gestaltung Zürich) abgeschlossen. Er ist seit 1996 Dozent im Departement Design. Schwerpunkt: Werkstoff und Werkzeug als Grundlage experimenteller Produktgestaltung unter Berücksichtigung industrieller Produktionsmethoden. Er hat ein Atelier für Produktdesign und befasst sich hauptberuflich mit Licht- und Leuchtengestaltung.

WabeWabe

Behausung, Brutstätte, Speicher. Eine streng systematisch-geometrische Struktur im Kern, intuitiv wachsend an der Outline. Gebaut mit minimalem, selbst produziertem Werkstoff, oekologisch vollkommen. Die Erbauer- und gleichzeitig Gestalterinnen waren Bienen. Die stillgelegte Baustelle fand sich nach den Ferien an der Fassade meines Ateliers. Die Gewachsenheit von Strukturen hat viel mit meiner Vorstellung von Design zu tun.


Heiko StahlHeiko Stahl


1993 Automobildesigner “Art Center College of Design Europe”
1999 Gründung „bene creative resource“. Realisation verschiedener erfolgreicher Projekte von der Konzeption bis zur Realisation in der Konsumgüter-, Sport-, Automobil-, Verpackungs-, Automations- und Medizinalindustrie. Strategisches Design, Beratung und Innovationsworkshops. Zusammenschluss mit „attivo creative resource“ in Mailand.
Mehrere Designauszeichnungen für erfolgreiches Design im Sport-, Automobil-, Konsumgüter-, Medizinalbereich (IF-awards, red dot awards, compasso d’oro). Seit 2002 Dozent an der FHNW und ZHdK. Seit 2007 „attivo creative resource“.



Mein DingMein Ding

Alles was Spass macht, schnell, praktisch und manchmal auch unvernünftig ist. Von 001 bis 911.

Sebastian StroscheinSebastian Stroschein


Diplomdesigner, Gründer von STROSCHEIN PRODUCT DESIGN in Berlin, Design-Entwicklungen vorrangig im Bereich der Telekommunikation, Autotelefone für BMW, MERCEDES, MAYBACH, ROLLS ROYCE, Büro-Telefone für SNOM, APHONA, RED LEMON, Mobiltelefone für China, Designauszeichnungen DESIGN PREIS SCHWEIZ, iF Deutschland, iF DESIGN AWARD CHINA. Dozent an der FHNW und ZHdK in der Schweiz.

Tyco-TelefonTyco-Telefon

Tyco-Telefon lädt immer wieder zum kreativen Tun ein, insbesondere bei längeren Telefonaten. In der seitlichen Schublade befinden sich genug Steine, die um das Tastenfeld verbaut werden können. Gleichzeitig ein Objekt, an dem der Begriff Plagiat hervorragend diskutiert werden kann, ist es eben NICHT ein Telefon von LEGO!

Ursula TischnerUrsula Tischner


ass. Prof. Ursula Tischner studierte Architektur und Produkt-Design / Industrial Design und spezialisierte sich auf nachhaltige Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen (Sustainable Design). Nach dem Master Abschluss in 1992 war sie über vier Jahre im Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie tätig und gründete 1996 econcept, Agentur für nachhaltiges Design, in Köln. Mit econcept berät sie Unternehmen, führt Forschungsprojekte durch, entwickelt und gestaltet Produkte und Dienstleistungen und ist in Aus- und Weiterbildung tätig. Das alles stets mit dem Ziel die ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit von Produktions- und Konsumsystemen zu vergrößern. Seit 1998 unterrichtet Ursula Tischner Ökologie und Design an der hgkz/ZHdK. Seit 2002 ist sie associated Professor für Sustainable Design an der Design Academy Eindhoven.

Klein, aber ohoKlein, aber oho

Das Biogolftee wird aus biologischem Kunststoff hergestellt. Gemacht aus Weizenstärke ist es 100% kompostierbar und kann - wenn es wie so oft auf dem Golfplatz verloren geht - einfach zurück in den biologischen Kreislauf gelangen: es wird zum Futter für
Mikroorganismen und verrottet. Als kleinen Zusatznutzen bietet der österreichische Hersteller Plantaplast GmbH an, dass man das Tee mit einem individuellen Aufdruck versehen und so personalisieren kann.


Marcella Wenger-Di GabrieleMarcella Wenger-Di Gabriele


Farbgestalterin HF, eigenes Atelier für Farbgestaltung in der Architektur. Dozentin an der höheren Fachschule für Farbgestaltung (Haus der Farbe in Zürich) und mit klitzekleinem Pensum an der ZHdK, Vertiefung Industrial Design, Farbanwendung.

„Wenn das Hässliche kippt, wird es unglaublich schön!“

FarbrauschFarbrausch

Der Auschnitt aus einer Installation mit 5500 handgemischten Farbkarten. Aushalten, wenn’s nicht passt bis es passt, denn passen ist nicht relevant.

Dank an 17 Studis vom Haus der Farbe!
Idee, Konzept, Begleitung und Umsetzung: Marcella Wenger–Di Gabriele (Eigenlob stinkt nicht).


Robert A. WettsteinRobert A. Wettstein


1980 im Alvar Aalto Museum in Jyväskylä / Finnland wurde ich zum Designer! Es war die Zeit der Sommer Olympiade in Moskau, bei einer fast ziellosen InterRail Reise durch Finnland, entdeckte ich einen einfachen "normalen" Hocker in einer Vitrine im Museum und war erstaunt! Erstaunt darüber, dass ein so banales Produkt in einem Museum gezeigt werden kann. Dieser Prototyp des Hockers E60 von Alvar Aalto war für mich in dieser Zeit so normal wie alle anderen Produkte, die mich umgaben. Nach diesem Museumsbesuch war mir klar, dass ein Stuhl auch eine Form von Kunst sein kann. Daraus entstand die Motivation mich eingehender mit der Produktegestaltung zu befassen.
Seit 2003 habe ich die Möglichkeit interessante Projekte als Dozent an der ZHdK zu betreuen. Im April 2009 habe ich den MAS (Master of Advanced Studies) im Bereich "Design, Art & Innovation" an der FHNW in Basel abgeschlossen. Bei der Diplomarbeit befasste ich mich mit dem Interpretationsprozess als Methode zur Produktentwicklung und zur Generierung des Neuen.

Leuchte von Bruno MunariLeuchte von Bruno Munari

"Falkland", 1964. Schlauchleuchte von Bruno Munari. Produziert von Danese, Mailand. Diese Leuchte besteht aus einer Lampenfassung, 6 Metallringen und einem hellen elastischen Trikotstoff. "Falkland" ist ein leuchtendes Beispiel für die spontane Form mit Witz und Formschönheit. Hängend misst dieses Objekt etwa 160 Zentimeter, zusammengelegt einige wenige Zentimeter. Überraschende Lösungen liegen oft in Griffnähe, wenn man diese zu erkennen lernt!


Prof. Ruedi WidmerProf. Ruedi Widmer


Ruedi Widmer ist Kulturwissenschafter, Journalist/Publizist, Texter/Konzeptor. Von 2000 - 2007 war er Mitglied der Studienbereichsleitung Industrial Design. Seit 1997 ist er Dozent an der ZHdK in den Bereichen Theorie/Methodik, Sprache/Schreiben/Präsentieren. Forschung und Spezialprojekte: Mass Customization (abgeschlossen 2006), Pro Pueblo Design (seit 2004), Sustainable Design Network (seit 2006).

ÄrmelÄrmel

Dieses Produkt von Muriel Weber und Köbi Zumbühl, einen „Ärmel“, habe ich vor zwei Jahren an einem Bazar an der Geroldstrasse gekauft. Es dient als Zwischenlager von Plastiktüten. Ich empfinde es als praktisch wie kaum eines in meinem Alltag.

Hanspeter WirthHanspeter Wirth


Geboren: 16. November 1968. Nach einer Lehre als Hochbauzeichner Studium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und Abschluss als Dipl. Designer FH. Berufliche Tätigkeit bei Team by Wellis, Willisau und Greutmann Bolzern AG, Zürich; später Gründung der eigenen Firma Formpol AG (heute 3 Partner und 5-7 Mitarbeitende). Seit 1998 Dozent an der heutigen ZHdK, Vertiefungsrichtung Industrial Design. Mentor und Prüfungsexperte an verschiedenen Fachhochschulen.

Ducati ScramblerDucati Scrambler

Die Ducati Scrambler mit 450 ccm von 1970 ist beinahe so alt wie ich. Faszinierend zu sehen, wie sich die Technik bis heute weiterentwickelt hat. Meine zwei weiteren Motorräder aus den 80er Jahren und eines von 2005 veranschaulichen neben der technischen Entwicklung auch den Fortschritt in der Materialtechnologie und den steigenden Designanspruch an die Motorräder. Mobilität ist in unserer Gesellschaft ein wichtiger Faktor. Dies schafft jedoch heute und auch in Zukunft Probleme. Als Dozent und Designer ist es mir ein Anliegen auch in der Vertiefungsrichtung Design die Herausforderungen im Bereich Mobilität mit Partnern aus der Wirtschaft anzugehen.