Florian Bachmann ist Dipl. Werklehrer. Er ist seit 2001 als Lehrer für Bildnerisches Gestalten, Werken, Fotografie, Film/Video an der Kantonsschule Stadelhofen sowie als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) tätig, u.a. in den Forschungsprojekten FarbLichLabor, 2005/06, LED-ColourLab, 2008/09 und Farbe&Licht, 2010/11. Seit 2009 lehrt er als Dozent an der ZHdK im Bereich Farbe und Licht. Seit 2011 leitet er zusammen mit Marcus Pericin das Farb-Licht-Zentrum an der ZHdK.
Die Farb-Licht Box ermöglicht einen spielerisch-experimentellen Zugang zu verschiedenen grundlegenden Wahrnehmungsphänomenen rund um Farbe und Licht.
Sie zeig auf, wie Farben sich gegenseitig beeinflussen und wie einfach sich unsere Wahrnehmung täuschen lässt.
Farbe ist überall dort wo auch Licht ist. Farbe und Farbkombinationen sind bei jedem Design-Objekt ein Thema. Sie wirken bewusst oder unbewusst beeinflussend ...
Adrian Bättig hat an der Universität Zürich Kunstgeschichte und Germanistik sowie an der Hochschule Luzern Bildende Kunst studiert und sich seither hauptsächlich mit dem Thema Farbgestaltung befasst, speziell mit historischen, handwerklichen und psychologischen Aspekten von Farbe. Diese vermittelt er als Dozent am Haus der Farbe, Höhere Fachschule für Farbgestaltung Zürich, und an der ZHdK, in der Vertiefung Industrial Design. Neben dem Thema Farbe interessieren ihn alle grafisch orientierten Medien wie Zeichnung, visuelle Kommunikation, Konzeptkunst und Schrift. Entsprechend seinen Interessen vermittelt und forscht er auch als Berater, Künstler und Autor von Essays, unter anderem für das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft und für das Institut für Theorie der ZHdK. Seine Vision, besonders beim Unterrichten, ist das Zusammenbringen von Kennen und Können, von inhaltlichen Aspekten und funktionalen Ansprüchen.
Ich besitze seit meiner Studentenzeit eine Tizio-Leuchte von Richard Sapper, zu der vor ein paar Jahren ein zweites Exemplar dazugekommen ist. Diese Stehlampe ist für mich ein immer noch inspirierendes Beispiel eines gleichzeitig spielerischen und funktionalen Designklassikers. Die Hafenkranassoziationen, die Tizio auslöst, paaren sich mit einem grossen Schwenkradius und einem differenzierten, zweistufig einsetzbaren Licht. Dazu kommt die für 1972 beeindruckende Neuerung, dass der Leuchtkörper dank Halogentechnik ohne Kabel mit Strom versorgt wird. Auch besticht die subtile Farbigkeit: signalrote, kleine Kunststoffelemente zeigen bei der mehrheitlich schwarzen Lampe die Stellen an, wo man sie einschalten, beziehungsweise bewegen kann.
Christoph Dietlicher, am 26.2.58 in Zürich auf die Welt gekommen, lebt mit Frau und drei Kindern in Zürich. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer und einigen Jahren Berufserfahrung besucht er den Studiengang "Schmuck & Gerät" der damaligen Höheren Schule für Gestaltung Zürich. Zusammen mit Andreas Giupponi und Thomas Drack gründet er 1988 die "Neue Werkstatt". Ausgehend vom Entwurf und der Produktion von Metallprodukten, Schmuck, Accessoires, Leuchten, Möbeln bis zum Metallbau spezialisiert er sich auf Konzepte und Planung im Bereich Licht. Seit 1989 ergänzt die Lehrtätigkeit in der gestalterischen Ausbildung die selbstständige Arbeit.
Was mich immer wieder fasziniert an Produkten sind pragmatische, klare Entscheidungen oder gestalterische Eingriffe mit frappanter Wirkung. Weniger ist häufig mehr. Durch Reduktion und Verdichtung zu klaren Aussagen zu gelangen, das ist mir wichtig in meinem Tun und auch in der Arbeit mit den Studentinnen und Studenten. Als Beispiel dafür die Wandleuchte "BANANE".
Diplom als Produktgestalterin HfG 1992 in Zürich, danach unterschiedliche leitende Tätigkeiten in Designagenturen im In- und Ausland, sowie eigenes Atelier für Gestaltung in Zürich.
Schwerpunkte in der Lehre: Grundlagenvermittlung, modulare Systeme, Möbel, Produkte des Alltags.
Bild: Holz-Rennruderboot mit Carbon-Ausleger / Stämpfli Racing Boats Zürich
Jan Kirenz ist Mitarbeiter bei der Mediaplus Agenturgruppe für innovative Media und seit 2007 Dozent für Marketing an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Promotion in Wirtschaftswissenschaften am Institut für Strategie und Unternehmensökonomik der Universität Zürich (UZH) mit Aufenthalten an der University of Michigan (U-M, Ann Arbor) und der London School of Economics and Political Science (LSE). Schwerpunkte in der Lehre: Entscheidungsverhalten von Konsumenten, Multivariate Analysemethoden, strategische Markenpositionierung, Integration von Konsumentenbedürfnissen in Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse von Leistungen.
Der iPod classic ist aufgrund seiner benutzerfreundlichen Gestaltung und seinen multimedialen Anwendungen eine intelligente Schnittstelle zwischen Nutzer, Musik-/ Videosammlung und Computer. Über die in das hochwertig anmutende Metallgehäuse integrierte druckempfindliche Oberfläche des Click Wheel wird eine einfache Bedienung gewährleistet, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
Aalglatter Widerstand, perfekte Irritation, innovative Tradition, ernster Humor. Design wird dann interessant, wenn die Gewohnheiten von Funktion und Ästhetik neu definiert werden. Zwei Porzellanvasen: Material, Verfahren und die äthetische Erscheinung sind traditionell, die Formensprache jedoch mutet an alltägliche Wegwerf-PET-Flaschen. Ein wunderbares Beispiel für die Überwindung und das ständige Hinterfragen der eigenen Ideale.
Francis Müller arbeitet als Dozent (Ethnografie, Recherche, Soziologie, Storytelling) und Theorieexperte an der Zürcher Hochschule der Künste, als Journalist (u. a. Bilanz und NZZ) und als Chefredakteur vom Bulletin ‚swissfuture’, das von der gleichnamigen Vereinigung für Zukunftsforschung herausgegeben wird. Er schreibt an einer kultur- und religionssoziologischen Promotion an der Universität Bayreuth. Wenn immer möglich, arbeitet er im Exil in Andalusien.
In modernen Gesellschaften sind wir laufend mit sehr viel Information konfrontiert. Wir müssen permanent Selektionen vornehmen – im Alltag wie auch bei der Arbeit mit Texten. Markerstifte versinnbildlichen das Prinzip der binären Unterscheidung wichtig/nicht wichtig. Sie zwingen einen zur Reflexion.
Franziska Nyffenegger hat an der Universität Zürich studiert (lic.phil. I, Hauptfach Ethnologie, Nebenfach Spanisch und Publizistikwissenschaft), als PR- und Marketingverantwortliche in Buchverlagen gearbeitet, für SWISS TXT / Teletext Untertitel geschrieben, für das Obergericht des Kantons Zürich gedolmetscht, als freie Journalistin publiziert und noch dies und das gemacht, bevor sie ihre Freude am Unterrichten und Forschen entdeckt hat. Seit 2008 lehrt sie als Dozentin an der ZHdK und an der Hochschule Luzern Design & Kunst vorwiegend im Theoriebereich (akademisches und kreatives Schreiben, Recherchemethoden, Designethnographie, interkulturelle Kommunikation).
1999 Gründung „bene creative resource“. Realisation verschiedener erfolgreicher Projekte von der Konzeption bis zur Realisation in der Konsumgüter-, Sport-, Automobil-, Verpackungs-, Automations- und Medizinalindustrie. Strategisches Design, Beratung und Innovationsworkshops. Zusammenschluss mit „attivo creative resource“ in Mailand.
Mehrere Designauszeichnungen für erfolgreiches Design im Sport-, Automobil-, Konsumgüter-, Medizinalbereich (IF-awards, red dot awards, compasso d’oro). Seit 2002 Dozent an der FHNW und ZHdK. Seit 2007 „attivo creative resource“.
Seit 2003 habe ich die Möglichkeit interessante Projekte als Dozent an der ZHdK zu betreuen. Im April 2009 habe ich den MAS (Master of Advanced Studies) im Bereich "Design, Art & Innovation" an der FHNW in Basel abgeschlossen. Bei der Diplomarbeit befasste ich mich mit dem Interpretationsprozess als Methode zur Produktentwicklung und zur Generierung des Neuen.











































