Wie arbeiten Designer mit lngenieuren zusammen? Industrial Design-Studierende der ZHdK waren für eine Woche bei der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt EMPA in Dübendorf zu Gast. Die Ingenieure erklärten ihnen drei Technologien, an denen sie aktuell forschen: "Tensairity"-Tragstrukturen (Tragstrukturen mit Luft), energie-autarke Raumzellen und elektroaktive Polymere. Gesucht waren Konzepte und Ideen, wie diese Technologien angewendet werden können. Am Ende der Woche präsentierten die Arbeltsgruppen die Ergebnlsse und alle Beteiligten zogen Bilanz: "Ihr habt die Technologie nicht begriffen", kritislerten die Mitarbeiter der EMPA die Designer. "Und ihr könnt nicht über euren physikalischen Nasenspitz hinausdenken", entgegneten die Studierenden. Unter dem Strich aber war der Workshop für beide Partelen fruchtbar. "Schranken überwinden, die der Aultraggeber setzt, gehört zum Ailtag des Designers", unterstrich Michael Krohn von der ZHdK den Wert der Übung. Auch EMPA-Direktionsmltglied Peter Richner bekannte slch zur Zusammenarbeit: "Manchmal vergessen wir das Hören vor lauter Sehern. Da hilft uns das komplette Sensorium der Designer."
Kurztext aus Hochparterre, Nr. 1 / 2008
Klassenübergreifender Workshop für alle Semester
Leitung: Prof. Ruedi Widmer
Partner: Eidgenössische Materialprüfungsanstalt
Einen Rennwagen entwerfen, bauen und testen, von A bis Z – das ist der Traum vieler Nachwuchsdesigner. Der internationale Hochschulwettbewerb „Formula Student Car“ macht es möglich. Zum erstenmal nahm in diesem Jahr ein Team aus der Schweiz daran teil. 25 Studierende aus vier verschiedenen Hochschulen strebten mit ihrem „Albula“ die Auszeichnung „Newcomer des Jahres“ und den „Style Award“ an. Fast ein Jahr arbeiteten sie an der komplexen Aufgabe, ein Fahrzeug zu entwickeln, das allen Vorgaben des strengen Wettbewerbsreglements gerecht wird. Die beteiligten Industrial Designer waren für die unverwechselbare Gestaltung des Chassis und die Ergonomie des Cockpits verantwortlich. Parallel dazu entwarfen sie ein Corporate-Identity-Konzept für Internetauftritt, Fahrerkleidung und Merchandising-Artikel. Besonders wichtig war der Projektleitung die enge Zusammenarbeit von Ökonomen, Ingenieuren und Designern, so wie sie später in der Praxis alltäglich sein wird. Von der ersten Skizze bis zum Einsatz des Fahrzeugs auf dem Hockenheimer Ring konnten die Studierenden alle Phasen eines vielschichtigen Designprozesses hautnah erleben und direkt von den Erfahrungen lernen.
Beteiligte Hochschulen:
Beteiligte Hochschulen:
- Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
- Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
- Hochschule für Technik und Architektur Luzern
- Universität St. Gallen
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„Universal-Zerkleinerer“: Ein Unwort für bekannte und häufig benutzte Küchengeräte, die wir eher unter ihren Markennamen kennen, als „Moulinette“ etwa oder als „Zick-Zick-Zyliss“. Ob von einem Elektromotor betrieben oder rein mechanisch, gemeinsam ist all diesen Produkten die Fähigkeit, Gemüse, Zwiebeln und Kräuter schnell und fein schneiden zu können. Ein solches Hilfsmittel angesichts des bereits grossen Angebots neu und eigenständig zu entwerfen, ist für junge Designer eine besondere Herausforderung. Hauptlernziel dieses Moduls ist das vertiefte Verständnis für Designprozesse in einem technischen Umfeld und das selbstständige Anwenden bereits vorhandener Kenntnisse in CAD, Skizzentechnik, Formgebung, Ergonomie und Präsentationsmethodik.
Unterrichtsmodul 4. Semester
Dozent: Herbert Pauser
Unterrichtsmodul 4. Semester
Dozent: Herbert Pauser
Messer, Gabel und Löffel sind in unserer Kultur selbstverständliche Alltagswerkzeuge. Mehrmals täglich halten wir sie in den Händen und nutzen sie beinahe blind als Verlängerungen unserer Finger, meist ohne sie zu beachten. Wer kann schon sagen, wie das Besteck beim gestrigen Mittagessen aussah? – In diesem Projekt lernen die Studierenden genau hinzusehen, auf Details im Millimeterbereich zu achten, produktsemantische Unterschiede zu erkennen und kulturelle Normen zu hinterfragen.
Unterrichtsmodul 4. Semester
Dozent: Nicole Kind
Unterrichtsmodul 4. Semester
Dozent: Nicole Kind
Die Bedeutung des Aussenraumes als Ort der Entspannung oder der Geselligkeit nimmt zu – und damit auch der Bedarf an outdoor-tauglichem Mobiliar. Wetterfestigkeit ist dafür nicht das einzige Kriterium; soziale Funktionen sind mindestens ebenso wichtig. Eine entspannte Siesta, ein Schwatz im Freundeskreis oder Lesen im Schatten eines Baumes: Jede Tätigkeit erfordert eine andere Sitz- respektive Liegeposition. Das Modell „Leanback“ erlaubt dem Benutzer dank einer einfachen Mechanik zwischen der sitzenden und der liegenden Position zu wechseln, ohne aufstehen oder Kraft anwenden zu müssen. Eine Arretierung ermöglicht die stufenlose Fixierung der Liege in der gewünschten Position. „Leanback“ spricht Kunden an, die grossen Wert auf Qualität in Form, Material und Komfort legen.
Diplomprojekt von Martin Altwegg
Partner: vitra.
Diplomprojekt von Martin Altwegg
Partner: vitra.
„spob and co“ kombiniert elastisches Silikon mit starken Magneten. Dadurch entsteht ein neuartiges Verbindungselement, das unkompliziert und spontan eingesetzt werden kann. Mit den dazu gehörigen Holzstäben lassen sich Strukturen bauen, andere Spielsachen können eingefügt werden, und es entstehen laufend neue Spielumgebungen. Die Grundelemente von „spob and co“ haben verschiedene Fähigkeiten und sehen unterschiedlich aus. Sie lassen sich verdrehen und mit sich selbst verbinden, sind oft eigensinnig und manchmal widerspenstig. „spob and co“ animiert zum Ausprobieren und regt die Fantasie an. Je nach Alter und momentanem Interesse erfüllt dieses Spielzeug verschiedene Funktionen: Einige werden seinen Charakter schätzen, andere sein technisches Potenzial.
Diplomprojekt von Roman Jurt
Diplomprojekt von Roman Jurt
Unterschiedliche Gründe zwingen Flugreisende zum Warten. Der Flughafen ist für längere Wartezeiten aber nur ungenügend eingerichtet. Wie können lästige Wartezeiten angenehm überbrückt werden? – Drei Produkte zum Mitführen im Handgepäck ermöglichen ein entspanntes Ausruhen im Flughafen. Mit ihrer Hilfe lassen sich im öffentlichen Raum kleine Privatsphären gestalten; sie verwandeln Wartezeiten in angenehme Ruhepausen.
Diplomprojekt von Valeria Hiltenbrand
Diplomprojekt von Valeria Hiltenbrand
Vergleichen wir die ästhetischen und funktionalen Entwicklungen des Industrieschutzhelmes in den letzten Jahren mit denen eines Fahrradhelmes, Bergsteigerhelmes oder Motorradhelmes, dann erkennen wir rasch, dass der Industrieschutzhelm zeitgemässen Entwicklungen hinterherläuft. Diese Arbeit untersucht, wie ein Kopfschutz (Industrieschutzhelm, Augen-, und Ohrenschutz) gestaltet sein muss, damit Bauarbeiter ihn am Arbeitsplatz häufiger tragen.
Elemente, die zu einer erhöhten Akzeptanz des Industrieschutzhelmes führen sind:
Diplomprojekt von Raphael Gasser
Elemente, die zu einer erhöhten Akzeptanz des Industrieschutzhelmes führen sind:
- emotionale Faktoren (Ästhetik, Identifikation)
- funktionale Faktoren (Benutzerfreundlichkeit, Schutz, Komfort)
- Mehrnutzen/Modularität (Augenschutz, Gehörschutz etc.)
Diplomprojekt von Raphael Gasser
Die Verschmelzung von körperlicher Anstrengung und Spass ist längst zum Lebensstil geworden. „streetsweeper“ versteht sich als Innovation in diesem Bereich. Um maximale Kurvenstabilität und Strassenhaftung zu erreichen, ist der „streetsweeper“ mit drei Rädern ausgestattet, die mit Hilfe von Gewichtsverlagerung in die Kurve geneigt werden können. Der „streetsweeper“ ist für ländliche Gegenden konzipiert, wo kurvige Strassen uneingeschränkt genossen werden können. Die Federung sorgt für Fahrkomfort und erhöht die Bodenhaftung. Das für diese Sparte neue Neigeprinzip gibt dem „streetsweeper“ eine technisch und gestalterisch hohe Eigenständigkeit. Durch den Einsatz einer vollständig im Rahmen integrierten Kardanwelle, wird eine optische Reduzierung gegenüber einem konventionellen Dreirad erreicht.
Diplomprojekt von Stefan Maag
Diplomprojekt von Stefan Maag












