Das Leben ist kein Zuckerlecken. Im klassendurchmischten Workshop zum Thema "Nahrungsmittel" wurde Zucker aber ausnahmsweise zu einer Hauptsache: Ein Drittel der Studierenden entwickelte aus der klebrigen Masse hochwertige Designobjekte. Gleichzeitig setzte sich eine zweite Gruppe mit Ritualen innerhalb der Esskultur auseinander und entwarf Produkte, die auf besondere Essgewohnheiten abgestimmt sind. Die dritte Workshopgruppe konzipierte neuartige Esswerkzeuge und sagte damit Messer und Gabel den Kampf an.
Jede Gruppe wurde während des viertägigen Workshops von einem Gastdozenten betreut und unterstützt. Entstanden sind dabei experimentelle, humorvolle und intelligente Produkte – von klassisch bis futuristisch, von stahlhart bis zuckersüss.
Klassenübergreifender Workshop für alle Semester
Gastdozenten: Mark Braun, Sandra Kaufmann, Masato Yamamoto
In einer ersten Phase wurden anhand von drei Workshops "Formenvokabular", "FactFindingMission" und "Klangkörper" Spuren gesucht, Fragmente sichergestellt und in einfachen experimentellen Arbeiten erprobt. Die gesicherten Resultate werden als Wegleitung und Inspirationsfundus präsentiert.
In der zweiten Phase isolieren die Studierenden aus den Workshop-Vorstudien das für sie wichtigste Projekt und erarbeiteten in Gruppen oder Einzeln das neue Produkt.
Entwurfsprojekt 5. Semester
Dozierende: Susanne Marti, Robert Wettstein
In der zweiten Phase isolieren die Studierenden aus den Workshop-Vorstudien das für sie wichtigste Projekt und erarbeiteten in Gruppen oder Einzeln das neue Produkt.
Entwurfsprojekt 5. Semester
Dozierende: Susanne Marti, Robert Wettstein
Bücher und Zeitschriften sind allgegenwärtig, im privaten, wie im öffentlichen Raum. Die Aufgabe bestand darin, eine Struktur, ein nützliches kleines Produkt im Zusammenhang mit Bücher oder Zeitschriften zu entwerfen, zu erfinden, zu bauen. Im Mittelpunkt dieser Aufgabe steht die Auseinandersetzung mit dem Material Metall, mit seinem individuellen Charakter, seinen Einschränkungen und den besonderen Gestaltungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben. Diese Methode schliesst den Zufall in den Gestaltungsprozess mit ein.
Unterrichtsmodul 1. Semester
Dozent: Reto Schöpfer
Unterrichtsmodul 1. Semester
Dozent: Reto Schöpfer
Wenn Studierende aus dem Departement Design Kerzen für den Museumsshop des Haus Konstruktivs entwerfen, entstehen Produkte, die mit vorweihnachtlichem Kerzenziehen nur wenig zu tun haben. Drei ausgewählte Projekte wurden im Anschluss in Eigenregie oder extern als Kleinserie produziert und anlässlich der Vernissage der Max Bill Ausstellung zum Verkauf angeboten.
Designpraxis DD, 3. Semester
Dozent: Christof Dietlicher
In Zusammenarbeit mit dem Haus Konstruktiv Zürich
Designpraxis DD, 3. Semester
Dozent: Christof Dietlicher
In Zusammenarbeit mit dem Haus Konstruktiv Zürich
Um im urbanen Raum mobil zu sein, kommen vermehrt auch Funsportgeräte zum Einsatz. Sich aus eigener Kraft fortzubewegen, bedeutet für den Fahrer dann vor allem eins: Spass! «centerskates» treiben durch neue Bewegungsformen und Anwendungsmöglichkeiten den Spassgedanken auf die Spitze und liefern eine mögliche Antwort auf die Frage, wie viel Fortbewegungsmittel/Mobilität überhaupt sein muss. Sie werden zum sportlichen Fortbewegungsmittel, Fitnessgerät oder freestyle Funsportgerät und verleihen somit dem individuellen Lebensstil eines jeden Fahrers Ausdruck.
Diplomprojekt von Daniel Julier
Diplomprojekt von Daniel Julier
"BlütenStaub" ist in erster Linie ein Experiment, eine Reise mit unbekanntem Ziel: Was entsteht in der Auseinandersetzung mit Fundstücken aus dem Brockenhaus, mit gebrauchtem "Industrial Design"? Mit welchen Gestaltungsmethoden lassen sich einzelne Stilelemente interpretieren und weiter entwickeln? – Das Resultat: frische Denkansätze, neue Blicke und eine Vielzahl unerwarteter Objekte. Ihre Geschichte ist oft kaum mehr sichtbar, in der Poesie der Umsetzung aber immer spürbar.
Bachelorprojekt von Corinne Peterhans
Bachelorprojekt von Corinne Peterhans
In der urbanen Schweiz wird jeder vierte Haushalt von einem allein wohnenden Mann geführt. Unabhängigkeit, beruflicher Erfolg, aber auch Einsamkeit zeichnen den typischen Alleinwohner aus. Diese Lebensform erfordert neue, innovative Produkte. Entstanden sind acht Objekte für den Alleinwohner. Sie erzählen Geschichten aus dem Alltag des allein wohnenden Mannes – sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Funktion. Der Esstisch, der gleichzeitig ein Arbeitstisch ist. Das Vogelhaus gegen die Einsamkeit. Stilvolles Essen und Bügeln vor dem Fernseher. Hemden, frisch gewaschen und gebügelt vom Heimlieferdienst. Der Fett- und Krümelschutz für die Tastatur. Und was, wenn die Frau der Träume zu Besuch kommt?
Bachelorprojekt von Valentin Engler, Daniel Grolimund, Marius Morger
Bachelorprojekt von Valentin Engler, Daniel Grolimund, Marius Morger
„Copy by Kueng-Caputo“ treibt das Plagieren von Design-Originalen auf die Spitze. Eine Auswahl von Designneuheiten dient als Ausgangsmaterial. Jede dieser Design-Trophäen wird genau betrachtet, analysiert, quasi auseinandergeschraubt und in ihre Einzelteile zerlegt, um den spezifischen Charakter zu erkennen. Der Versuch, ein Original zu kopieren, dient einerseits der gestalterischen Inspiration. Andererseits zielt dieser Kopierprozess darauf ab, einen signifikanten Aspekt des gewählten Objekts herauszufiltern, zu überhöhen, zu würdigen. So statuiert der Dialog zwischen Original und Kopie eine Hommage an die Autoren und Autorinnen.
Diplomprojekt von Luigia Caputo und Sarah Küng
Diplomprojekt von Luigia Caputo und Sarah Küng
Die energieautarke Raumzelle „SELF“ ist als Wohn- und Arbeitsort für zwei Personen ausgelegt. Der Umgang mit begrenzten Ressourcen ist für die Bewohner von zentraler Bedeutung. Darauf geht die Gestaltung der Raumzelle bewusst ein und sucht einen möglichst authentischen formalen Ausdruck für technische Überlegungen und Anforderungen. „SELF“ kann einfach und rasch transportiert werden und eignet sich dadurch für den Einsatz an verschiedensten Standorten wie auch als Demonstrator an Fachmessen. Die Gestaltung thematisiert einerseits Geschlossenheit und Schutz gegen aussen, andererseits Sparsamkeit gegen innen.
Diplomprojekt von Sandro Macchi und Björn Olsson
Partner: EMPA, FHNW
Diplomprojekt von Sandro Macchi und Björn Olsson
Partner: EMPA, FHNW
Die Firma Zehnder Heizkörper AG sucht unter dem Titel "Wärme sichtbar machen" neue Produktideen - und findet sie bei angehenden Industrial Designer/innen. In einem fünfwöchigen Entwurfsprojekt entwickelten zehn Studierende ausgehend von einer intensiven Recherche überzeugende Konzepte für innovative Anwendungen im Kernbereich von Zehnder. Eine beheizbare Garderobe beispielsweise, oder Wärmeelemente, die nur dann heizen, wenn die Wärme wirklich erwünscht ist, oder ein multifunktionales Barelement für die Wohnküche.
Entwurfsprojekt 4. Semester
Dozent: Prof. Michael Krohn
Entwurfsprojekt 4. Semester
Dozent: Prof. Michael Krohn
Ökologisch Auto fahren verbinden wir meist mit dem Thema "Treibstoff". Dass es aber auch ganz andere Möglichkeiten gibt, um Privatfahrzeuge umweltverträglicher zu machen, wird oft vergessen. In Zusammenarbeit mit dem Paul Scherrer Institut suchten angehende Industrial Designer/innen nach Möglichkeiten über die Formgebung zu Energieeffizienz zu gelangen - und dabei künftige Mobilitätsbedürfnisse im urbanen Raum zu berücksichtigen.
Gestaltungsprojekt 7. Semester
Dozent: Hanspeter Wirth
Gestaltungsprojekt 7. Semester
Dozent: Hanspeter Wirth
Viele alltägliche Dinge sind uns lieb und wertvoll, weil sie sich im Lauf der Zeit wenig verändern. Ihre Qualität verbinden wir intuitiv mit ihrem Aussehen. „Re-design“ heisst, ein Produkt so zu überarbeiten, dass eine Evolution innerhalb bestehender und bekannter Formen möglich wird. Den Studierenden werden handelsübliche Schreibwerkzeuge vorgelegt, Klebstifte oder Radiergummis. Deren Form, Funktion und Gebrauch gilt es genau zu untersuchen, um dann eine vermeintlich einfache Aufgabe zu lösen: „Gestalte die nächste Version dieses Produkts oder ein weiteres Produkt dieser Familie.“ Die Herausforderung besteht darin, die Grenze zwischen Vorbild und eigenem Entwurf auszuloten, ein formales Repertoire im Zehntelsmillimeterbereich zu entwickeln und präzise einzusetzen.
Unterrichtsmodul 3. Semester
Dozent: Prof. Michael Krohn
Unterrichtsmodul 3. Semester
Dozent: Prof. Michael Krohn
Wie lassen sich zwei Holzleisten verbinden? Welche Techniken bieten sich für bewegliche Verbindungen an, welche für steife Verbindungen? Was bedeutet die Wahl des Gelenks für die formale Gestaltung? - In diesem Einführungsmodul erproben die Studierenden das räumliche Denken in einem eng gesetzten Rahmen und werden mit grundlegenden Gestaltungsmitteln vertraut.
Unterrichtsmodul 1. Semester
Dozentin: Nicole Kind
Unterrichtsmodul 1. Semester
Dozentin: Nicole Kind
Der Industriepartner gibt die Rahmenbedingungen vor: Markt, Zielgruppe, Fertigungstechnik. Die Designstudierenden loten ihre Fähigkeiten im Kontext einer komplexen Aufgabe aus: Methodik der Ideenfindung, Konzeptentwicklung, Visualisierung und Präsentation. Gemeinsam wird das Erarbeitete systematisch überprüft und bewertet.
Entwurfsprojekt 5. Semester
Dozenten: Remo Frei, Heiko Stahl
Partner: Scott
Entwurfsprojekt 5. Semester
Dozenten: Remo Frei, Heiko Stahl
Partner: Scott



























