Schlafen am AbgrundSchlafen am Abgrund

Anspruchsvolle Kletterrouten, die nicht in einem Tag zu durchsteigen sind, erfordern ein geplantes Biwakieren. Gute Erholung während einer Tour resultiert oftmals in einem Spagat zwischen Gepäckgewicht und Komfort. Es stellt sich die Frage, wie mit einem minimalen Gewicht maximale Erholung erreicht werden kann. Eine leichte Biwakierausrüstung soll nicht nur Profialpinisten ansprechen, sondern das Biwakier-Erlebnis einer breiten Zielgruppe im Bergsport zugänglich machen.
Das entstandene Biwak verbindet Biwaksack, Schlafsack und Isoliermatte in einem Produkt. Die einzelnen Komponenten wurden so optimiert, dass sie nur noch an den benötigten Stellen entsprechend vorkommen. Dadurch kann Gewicht reduziert werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Sicherheit. Sie wird nicht nur bei den technischen Lösungen (wie etwa bei der ständigen Absicherung durch das Seil) sichtbar, sondern ist ein zentrales Merkmal der Gestaltung.


Bachelorarbeit von Thomas Gerber


Kochen und Essen am TischKochen und Essen am Tisch

Unter der Leitung von Dozent Herbert Pauser machten sich Studierende in diesem Entwurfsprojekt daran, denn Koch- und Essvorgang am Tisch neu zu denken und Konventionen zu hinterfragen. Hierbei entstanden überraschende Arbeiten, so zum Beispiel neue Rechaud-Formen oder Untersätze, in denen das Besteck bereits integriert ist, sowie freie Projekte. Die Firma Kisag, Expertin im Bereich von Küchengeräten, stellte den Studierenden im Vorfeld des Projektes bestehende Geräte für Versuche zur Verfügung und erklärte technische Funktionen. Aus den entstandenen Ergebnissen wurden von Kisag drei ausgewählt, die nun auf eine Realisierung geprüft werden.


Entwurfsprojekt 4. Semester
Dozent: Herbert Pauser


CurvettaCurvetta

Das Team ZHdK (Pablo Lunin, Lorenz Wipf, Franziska Marxer, Reto Togni und Alex Jenter) gab im Rahmen dieses Projektes im wahrsten Sinne des Wortes Vollgas. Während eines vierwöchigen Unterrichtprojektes mit etlichen Abendstunden haben die Jungdesigner ein Gefährt für das Akkuschrauberrennen in Hildesheim entwickelt. Das Spezielle dabei: als Antrieb dient ein herkömmlicher Akku-Bohrschrauber der Firma Bosch. Am 28. Mai war es soweit und das Team erreichte den wohl verdienten zweiten Platz in der Kategorie Geschwindigkeit (1.17min)! Beim Publikumspreis erreichte das Team den dritten Platz!


Entwurfsprojekt 4. Semester

Dozent: Hanspeter Wirth


Redesign Mammut BIONICS - Next GenerationRedesign Mammut BIONICS - Next Generation

Da beim Kauf eines Karabiners funktionale Aspekte wie Sicherheit vorausgesetzt werden können, spielt beim Kauf im Geschäft die Optik eine wichtige Rolle. Die Frage lautet daher: Wie kann sich ein Hersteller gegenüber der Konkurrenz abgrenzen und wie erreicht er eine hohe Wiedererkennbarkeit seiner Karabiner?
In der Bedienbarkeit von Karabinern steckt hohes Innovationspotential, so wurden bisher vor allem Verschlüsse weitergedacht. Sie müssen einhändig und ohne Fingerakrobatik bedient werden können, Seilfluss, Ergonomie und Kombinierbarkeit spielen eine Rolle. Das Styling dient als emotionaler Träger und garantiert Wiedererkennbarkeit. Die Bionics sind speziell aufs Sportklettern ausgerichtet und laut Mammut „absolut alpine“.


Bachelorprojekt von Maurin Bisaz


Haut-Parleur-BrutHaut-Parleur-Brut

Zentral bei der Gestaltung der beiden Lautsprecher war es, Beton auf eine überzeugende Art und Weise von den Wänden in den Wohnraum zu bringen. Aus dem Gewicht, der Steifheit und den Verarbeitungsmöglichkeiten des Materials ergaben sich nützliche, akustische Vorteile. Die Boxen distanzieren sich von der anonymen Kunststoffwelt der Unterhaltungselektronik und werden zu vollwertigen Möbelstücken.
Die nachvollziehbare und zugleich individualistische Formgebung untermalt durch den ehrlichen Aufbau die solide Wiedergabequalität. Die Trennung der einzelnen Treiber wurde von technischen Gegebenheiten inspiriert.


Bachelorprojekt von Miloš Ristin


SkimoSkimo

Auf einem Schlitten über den Schnee zu gleiten verbindet die Freude an Geschwindigkeit, Dynamik und Natur. Spass steht dabei im Vordergrund. Viele herkömmliche Schlittenmodelle sind jedoch schwierig zu lenken und verlangen eine anstrengende, unbequeme Körperhaltung. Aus dem Freizeiterlebnis kann so schnell eine frustrierende oder schmerzhafte Angelegenheit werden.
Skimo ist ein Schlitten, der auf neue Weise auf die Fortbewegung im Schnee und auf den Fahrer eingeht. Der Schlitten wird in einer angenehmen Liegeposition gefahren und mit Hilfe eines innovativen Lenksystems per Gewichtsverlagerung intuitiv gesteuert. Dies ermöglicht ein dynamisches, aktives und sicheres Fahrgefühl zugleich. Die sportliche Anmutung von Skimo bringt diese Eigenschaften zum Ausdruck.


Bachelorprojekt von Jan Eugster


Story TellerStory Teller

Durch die Aufnahme in eine Sammlung erhalten Alltagsobjekte einen Sonderstatus. Sie werden ihrer Funktion enthoben und sind nicht mehr länger in Gebrauch - in einer Sammlung wandeln sich Gegenstände zu Objekten die bewundert, geschützt und präsentiert werden. Die Eigenheiten, die Sammlungsobjekte aufzeigen und somit die gesteigerte Aufmerksamkeit des Betrachters auslösen, sind Thema dieser Arbeit. Story Teller ist eine Arbeit mit forschendem Charakter: Welche Aspekte müssen Gegenstände aufzeigen um die gesteigerte Aufmerksamkeit zu erhalten, die Sammlungsobjekten zuteil wird? Welche Gestaltungsmittel fangen die Aufmerksamkeit des Betrachters ein? Entstanden ist eine Sammlung mit experimentellen Objekten, Skizzen und Bildern - eine breite Palette an Formen und Mustern, die mit unserer Wahrnehmung spielen.


Bachelorprojekt von Dorothée Beerli


tupitupi

Individuelle Fortbewegung ist bereits in den ersten Lebensjahren eines Kindes ein grosses Bedürfnis. Auf seinen ersten «Expeditionen» sollte das Kind nicht nur neue Orte entdecken und erkunden können, sondern auch dazu angeregt werden, Fähigkeiten wie Motorik, Balance und Koordination zu entwickeln.
tupi ist ein einfaches Objekt, welches Kleinkindern im Alter von eins bis vier Jahren ermöglicht, ihre motorischen Fähigkeiten spielerisch zu entwickeln. Die spezielle Anordnung der Räder ermöglicht es dem Kind, das Gefährt auf der Stelle um 360 Grad zu drehen. Durch seine abstrakte Formgebung integriert sich tupi in die moderne Wohnumgebung.


Bachelorprojekt von Gian Andri Bezzola